Geburtstag:

 

18.09.1980

 

 

 

Geburtsort:

 

Donauwörth

 

 

 

Größe:

 

1,70 m

 

 

 

Disziplin:

 

Stabhochsprung

 

 

 

Profi seit:

 

2002

 

 

 

 

 

 

 

Bestleistungen:

 

Freiluft: 4,72 m
am 09.07.2010 in Biberach

[Sprung als QuickTimeMovie ca. 3,6 MB]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halle: 4,70 m
am 14.01.2007 in Ludwigshafen
(Deutscher Hallenrekord
bis 22.02.2009)
[Sprung als QuickTimeMovie ca. 4,2 MB]

 

 

Die QuickTimeMovies und die Bilderserien wurden von Herbert Czingon (www.stabhoch.com) zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

Verein:

 

USC Mainz

 

 

 

 

 

 

 

Heimtrainer:

 

ohne Heimtrainer

 

 

 

 

 

 

 

Beruf:

 

Sportsoldatin (Oberfeldwebel)

 

 

Ausbildung als
Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik Schwerpunkt Bauteile

 

 

 

 

 

Ziele:
 

 

Olympische Spiele 2012 in London
Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro

 

 

 

 

 

Hobbies:

 

Freunde treffen

 

 

Telefonieren

 

 

Tanzen gehen

 

 

 

 

 

Kontakt:

 

USC Mainz - Geschäftsstelle im IfS der Johannes Gutenberg-Universität

 

 

Saarstraße 21

 

 

55122 Mainz

 

 

 

 

 

Lieblings ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... musik:

 

Soul, R&B und Kuschelrock

 

 

 

... speisen:

 

Pasta, Fleisch und Fisch

 

Germknödel und Pfannkuchen

 

 

 

... getränk:

 

Apfelschorle

 

Heiße Schokolade

 

und ab und zu mal einen Piná Colada

 

 

 

... buch:

 

alles worüber man lachen kann

 

 

 

... film:

 

"Pretty Woman", "Honey" u. a. Tanzfilme

 

 

 

... tier:

 

Affe


Du gibst den Beginn Deiner Stabhochsprungkarriere mit Deinem 18. Geburtstag an. Was hat es damit auf sich?

 

Mit 18 Jahren gehört man als Kunstturnerin zu den schon etwas älteren Damen und deshalb suchte ich nach einer neuen Herausforderung. Meine damaligen Leichtathletik-Freunde vom TSV Nördlingen sahen schon damals ein verstecktes Talent in mir.
Eine Woche vor meinem 18. Geburtstag hatte ich dann meine erste Schnupperstunde im Stabhochsprung beim TSV Nördlingen.

 

Vorher hast Du allerdings schon eine Menge andere Sportarten betrieben ...

 

Im Tennis war ich ziemlich gut und spielte auch auf sehr vielen Jugendranglistenturnieren. Außerdem habe ich an jedem Jedermann- und Stadtlauf in meiner Heimat im Landkreis Donau-Ries teilgenommen. Skilanglauf, Schwimmen und Triathlon machte ich auch noch, wenn Zeit war.

 

Insgesamt scheint die gesamte Familie Hingst ziemlich "sportverrückt" zu sein ...

 

Ja, das kann man wohl sagen! Wo ein Wettkampf ist, wird mitgemacht. Egal ob Skilanglauf, Triathlon, Tennis, Turnen, Radfahren und Langstreckenlauf - für jede Sportart findet sich bei uns zu Hause ein passendes Sportgerät. Auch mein Bruder ist sehr sportlich. Er turnt bei der KTV-Ries in der 2. Bundesliga.

 

Wann hattest Du selbst das Gefühl, dass Du im Stabhochsprung weit nach vorne kommen könntest?

 

Als ich mich im Jahr 2001 von 4,00 m auf 4,50 m verbesserte, wurde mir bewusst, dass ich den Sprung in die Top Ten der Welt geschafft habe.

 

Du hast keinen Heimtrainer mehr. Wie ist das zu verstehen?

 

Meine letzte Heimtrainer-Zusammenarbeit war mit Andrei Tivontchik in Zweibrücken. Diese Zusammenarbeit habe ich Ende des Jahres 2009 beendet. Danach habe ich erstmal nicht intensiv nach einem neuen Heimtrainer Ausschau gehalten, weil ich mittlerweile das Wissen und die Erfahrung selbst habe, um die Trainingplanung zu gestalten und das Training zu steuern. Jedoch sind Technik-Einheiten ohne einen Trainer nicht möglich. Deshalb habe ich mir Ende der Saison 2010 viele Gedanken gemacht, ob ich mit einem neuen Heimtrainer zusammen arbeiten sollte. In der Position als meine eigene Chefin fühle ich mich ganz wohl und bei meinem langjährigen Verein dem USC Mainz auch. Jetzt fehlte nur noch die Betreuung für die Technik-Einheiten und bei Wettkämpfen. Und so kam es zu der neuen Konstellation mit dem Saarländischen-Leichtathletik-Bund und dass ich mit Tood Henson in Saarbrücken springen kann. Bei dem ein oder anderen Wettkampf wird Todd auch dabei sein können, und ansonsten werde ich mal sehen, vielleicht wirft der Bundestrainer doch nochmal ein Auge auf mich ;-)

 

Als Beruf gibst Du "Sportsoldatin" an: Überwiegt da mehr der Sport oder die Soldatin?

 

Auf jeden Fall überwiegt da mehr der Sport! 30 % sind militärischer Dienst, was jedes Jahr einen 4- bis 8-wöchigen Laufbahn-Lehrgang beinhaltet. Und zu 70 % können wir unserem täglichen Training nachgehen. In Ausnahmefällen kann so ein Laufbahn-Lehrgang auch um 1 Jahr verschoben werden.

 

Vor Deiner Bundeswehr-Zeit hast Du eine Ausbildung als Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik Schwerpunkt Bauteile abgeschlossen. Hattest Du kein Interesse in diesem Bereich weiter zu arbeiten?

 

Die Ausbildung bei der Firma Eurocopter in Donauwörth hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Danach war ich noch 1 Jahr in der Vorschriften-Stelle bei Eurocopter tätig, da sich dieser Job besser mit meinem Training vereinbaren ließ. Und danach entschloss ich mich, es als Profisportlerin zu versuchen , was absolut die richtige Entscheidung war.

 

Was sind Deine nächsten sportlichen Ziele?

 

Die Weltmeisterschaften 2011 in Daegu (KOR) und die Olympischen Spielen 2012 in London sind für mich die nächsten großen Ziele. Ein Traum und das i-Tüpfelchen in meiner Karriere ist es, dort eine Medaille zu gewinnen. Wenn ich weiterhin gesund und fit bin, dann kann ich mir durchaus vorstellen, bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro Stabhoch zu springen.

Der Deutsche Rekord ist auch in Reichweite und es würde mich sehr freuen, wenn da die Latte liegen bleibt :-)

 

Gibt es bereits Pläne, was Du nach Ende der Sportlaufbahn beruflich machen möchtest?

 

Ich bin seit längerer Zeit dabei, Fortbildungen bei einer Fitness-Akademie zu machen. In den Bereichen Fitness, Ernährung und Management möchte ich mich in den nächsten Jahren soweit fortbilden, dass ich direkt nach dem Ende meiner Profi-Karriere in diesen Beruf einsteigen kann.

(Stand Interview: Dezember 2010)

Letzte Aktualisierung am 07. Mai 2011